Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen

Was in früheren Jahren bei allen Versicherern üblich war, die Altersrückstellungen, beginnt langsam aufzuweichen. Neben einer Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen bieten einige Versicherer inzwischen auch Tarife ohne Altersrückstellungen an. Wozu dient eine Altersrückstellung?

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Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung federt Beitragserhöhung ab

Bei dieser Tarifvariante fließt nicht der gesamte Beitrag in das Risikokapital für mögliche Zahnbehandlungen. Ein Teil des Beitrages wird dafür verwendet, Rückstellungen für später zu bilden. Ab dem 40. Lebensjahr nehmen in der Regel die Arztbesuche, auch die Behandlungen durch den Zahnarzt sukzessive zu. Dies bedeutet höhere Leistungen durch den Versicherer. Die Beitragskalkulation orientiert sich auch am Eintrittsalter.

Wer in sehr jungen Jahren eine Zahnzusatzversicherung abschließt, zahlt sein Leben lang einen deutlich niedrigeren Beitrag als ein Versicherungsnehmer, der sich erst im Alter von 35 Jahren dazu entscheidet. Dennoch steigen im Laufe der Jahre die Kosten innerhalb der Altersgruppen. Damit die Versicherung noch mit Gewinn arbeiten könnte, müsste sie die Beiträge dann überdurchschnittlich erhöhen. Diese umgeht sie durch die Altersrückstellungen, die dann als Ausgleich für eine Beitragserhöhung verwendet werden. Damit ist auch im Alter eine Beitragsstabilität weitestgehend gewährleistet.

Für wen kommen diese Tarife infrage?

Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung

Um altersbedingte Beitragssprünge bei einem Versichererwechsel zu vermeiden, ist es grundsätzlich sinnvoll, bei dem einmal gewählten Versicherer zu bleiben. Wer also davon ausgeht, dass er den Versicherer nicht wechseln wird, sollte sich für eine Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellung entscheiden. Bei einem Wechsel der Versicherungsgesellschaft verbleiben die geleisteten Zahlungen für die Rückstellung bei der Gesellschaft und können nicht auf den neuen Versicherer übertragen werden. Besteht jedoch beispielsweise das Risiko des Arbeitsplatzverlustes, kann der Versicherungsnehmer möglicherweise die Beiträge nicht mehr aufbringen. Mit der Kündigung gehen auch die Beitragsanteile für die Altersrückstellung verloren.

Wie sieht es bei einem Tarif ohne Altersrückstellung aus?

Bei Tarifen ohne Altersrückstellung müssen die Versicherungsnehmer damit rechnen, dass die Beiträge kontinuierlich ansteigen. Dies hängt nicht von dem einzelnen Versicherungsnehmer ab, sondern von der Kostenentwicklung innerhalb einer Altersgruppe in einem Tarif. Versicherungsbeiträge dürfen niemals individuell angepasst werden, sondern immer für die jeweilige Altersgruppe in einem Tarif. Für den Versicherungsnehmer ist es daher wichtig, selbst Rückstellungen zu bilden, um nicht von einem überproportionalen Beitragssprung überrascht zu werden. Da die Beitragsanpassungen mit steigendem Alter stärker ausfallen, sollten sich die Versicherungsnehmer bei diesen Tarifkonstrukten darüber im Klaren sein, dass es gerade im Rentenalter zu Verteuerungen kommt.

  • Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellungen halten mögliche Beitragsanpassungen so gering wie möglich.
  • Bei einem Versichererwechsel können die Beitragsanteile für die Rückstellungen nicht mitgenommen werden.
  • Bei fehlenden Altersrückstellungen ist mit sprunghaften Beitragsanpassungen im Alter zu rechnen.
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