Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie

Rund 50 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland befinden sich in kieferorthopädischer Behandlung. Dies bedeutet aber nicht, dass die Ersatzkassen bei allen Patienten auch die Kosten übernehmen. Die gesetzliche Krankenversicherung unterscheidet in fünf Indikationsgruppen bei Kieferorthopädie. Sie übernimmt allerdings nur die Kosten für die Mindestmaßnahmen bei den Indikationsgruppen drei bis fünf. Die Indikationsgruppen eins und zwei bergen keine medizinische Notwendigkeit für eine Kieferkorrektur, können aber für die Betroffenen durchaus problembehaftet sein.

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Folgende Ursachen machen eine Kieferkorrektur notwendig:

  • Engstand: Die Zähne haben zu wenig Platz und verschieben sich.
  • Lücken: Der Abstand zwischen den Zähnen fällt zu groß aus und sie können sich nicht gegenseitig abstützen.
  • Überbiss: Der Oberkiefer überragt den Unterkiefer.
  • Vorbiss: Der Unterkiefer ragt über den Oberkiefer hinaus.
  • Offener Biss: Dabei handelt es sich um eine Lücke zwischen den vorderen Zähnen.
  • Kreuzbiss: Es entsteht durch einen zu engen Kiefer ein schiefer Biss.

Die Ersatzkassen unterscheiden aber nicht nur die Indikationsgruppen. Erwachsene haben nur in sehr wenigen Ausnahmefällen Anspruch auf eine anteilige Kostenerstattung für eine Kieferkorrektur. Dabei hat sich gezeigt, dass Fehlstellungen der Zähne für viele Krankheitssymptome, beispielsweise permanente Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen, als Auslöser gelten. Erwachsene, die befürchten, dass eine Kieferkorrektur bei Ihnen notwendig wird oder ist, sollten bei der Auswahl der Zahnzusatzversicherung darauf achten, dass diese die Kosten nicht nur übernimmt, wenn die Behandlung vor Vollendung des 18. Lebensjahres begonnen hat.

Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie

Analog zu Zahnersatz leisten die Ersatzkassen keinen prozentualen Anteil an den Kosten für Kieferorthopädie. Sie beteiligen sich nur mit einem Festzuschuss auf der Grundlage der Kosten für die medizinisch notwendige Vorgehensweise. Der Aufwand für diese Maßnahmen bewegt sich jedoch im vierstelligen Bereich. Für das erste Kind liegt der Eigenaufwand bei 20 Prozent der Regelleistung, für jedes weitere Kind bei zehn Prozent. Trotz der Erstattung des Eigenaufwands nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung verbleibt bei einer höherwertigen Korrekturmaßnahme immer noch ein erheblicher Eigenanteil bei den Eltern.

Zahnspangen – medizinisch notwendiger Aufwand

Zahnspange bei der Zahnzusatzversicherung

Nach wie vor gelten Zahnspangen als ausreichendes Mittel, um in den meisten Fällen eine Fehlstellung der Zähne zu korrigieren. Wer einmal eine Zahnspange getragen hat, weiß um die unangenehmen Nebenwirkungen. Scheuern an der Zunge oder am Zahnfleisch sind an der Tagesordnung. Leichte sprachliche Behinderungen gehören bei einer Zahnspange in der Eingewöhnungszeit „zum guten Ton“. Allerdings hat die Forschung auch bei Kieferorthopädie Fortschritte gemacht. Unsichtbare Zahnspangen hinter den Zähnen angebracht lassen es sogar zu, weiterhin Blasinstrumente zu spielen und sind für Dritte völlig unsichtbar.

Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie macht auch bei Zahnersatz Sinn

Wer als Erwachsener eine Zahnzusatzversicherung sucht, sollte darauf achten, dass diese auch kieferorthopädische Behandlungen mit absichert. Inlays beispielsweise gelten bei vielen Anbietern als Zahnersatz. Benötigt der Versicherte ein Inlay, kann es sein, dass der Zahnarzt dazu rät, erst eine Kieferkorrektur vorzunehmen, um das Inlay dann perfekt einpassen zu können. Im Rahmen der Kombination Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie sinken die Kosten für den Versicherungsnehmer deutlich in einen tragbaren Bereich.

Kann man Zahnzusatzversicherungen kombinieren?

Die Bedürfnisse der Versicherungsnehmer unterscheiden sich. Dem einen ist neben der Zahnzusatzversicherung auch noch eine Kostenübernahme bei Brillen wichtig, dem anderen der Einschluss der Behandlung durch einen Heilpraktiker. Eine Tarifkombination empfiehlt sich in diesem Fall aus Kostengründen. Für jedes Segment einen einzelnen Vertrag abzuschließen, bedeutet, dass für jeden Vertrag einzelne Kosten für die Verwaltung des Vertrages und die Einrichtung anfallen. Kombiniert man die verschiedenen Bausteine jedoch in einem Vertrag, fällt der Beitrag für das Paket in der Summe günstiger aus. Die Versicherer geben die Kostenersparnis an die Versicherungsnehmer weiter. Für die Zahnzusatzversicherung sind folgende Kombinationen möglich:

  • Zahnzusatzversicherung mit Brillenerstattung
  • Zahnzusatzversicherung mit Kostenübernahme auch für Heilpraktikerbehandlung
  • Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie auch für Erwachsene
  • Zahnzusatzversicherung mit Zahnprophylaxe, sofern nicht bereits enthalten.

Bei der Auswahl des richtigen Tarifs kann also fast jeder Wunsch berücksichtigt werden.

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