Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Die privaten Krankenversicherer müssen ihre Kosten dahin gehend kontrollieren, dass sie sich einen Überblick über den Gesundheitszustand ihrer neuen Mitglieder machen. Aus diesem Grund ist in den meisten Fällen die Beantwortung von Gesundheitsfragen obligatorisch. Alternativ dazu besteht eine erweiterte Wartezeit für die Kostenübernahme. Es gibt aber auch Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen. Diese bedingen aber in der Regel eine etwas höhere Prämie.

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Wann sind Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen interessant?

Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Versicherer sind bei sogenannten Vorerkrankungen von der Leistung für die ärztliche Behandlung freigestellt. Aus diesem Grund verlangen sie die Beantwortung der Fragen. Es stellt sich allerdings die Frage, für wen sich Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen lohnen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die versicherte Person schon seit vielen Jahren gegen Parodontose behandelt wird. Bei Zahnersatz, der älter als zehn Jahre ist, lohnt sich ebenfalls eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen. Weitere Gründe für die Entscheidung zugunsten eines solchen Tarifes sind

  • Die versicherte Person kennt ihren Zahnstatus nicht.
  • Die versicherte Person kennt die Anzahl der fehlenden Zähne nicht.
  • Es ist nicht bekannt, ob der Zahnarzt eine Behandlungsempfehlung in der Patientenakte dokumentiert hat.
  • Bei einer Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen entfallen diese drei Punkte.
  • Die versicherte Person möchte die Kosten vermeiden, die für eine ärztliche Untersuchung notwendig sind, um die Gesundheitsfragen korrekt zu beantworten.
  • Der Gesundheitszustand der Zähne ist nicht 100 prozentig
  • Es fehlen mehr als drei Zähne.
  • Es gab in den letzten fünf Jahren wiederkehrende Zahnfleischentzündungen.

Ein weiteres Argument, welches für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen spricht, ist eine laufende Zahnbehandlung. Stellt der Versicherer diese Frage im Antrag und sie wird bejaht, wird er den Vertrag ablehnen oder zurückstellen. Ein Antrag kann dann erst wieder nach Abschluss der Zahnbehandlung erfolgen. Bei einem Tarif ohne Gesundheitsfragen ist es unerheblich, ob eine laufende Behandlung besteht. Nach Policierung des Vertrages kann sich der Patient sofort im Rahmen der Höchstgrenzen hochwertigen Zahnersatz leisten. Nach Ablauf der Mindestvertragsdauer kann er dann ohne weiteres in einen Tarif mit Gesundheitsfragen wechseln.
Es lohnt sich auf jeden Fall, im Abstand von zwei bis drei Jahren die Tarife und kalkulierten Prämien zu vergleichen. Durch einen Tarifwechsel können die Versicherungsnehmer möglicherweise bessere Leistungen zum gleichen Beitrag oder die gleichen Leistungen zu einem günstigeren Beitrag erhalten.

Von der Versicherung abgelehnt?

Die Versicherer stellen im Antrag die Frage, ob schon einmal von einer Versicherungsgesellschaft ein Antrag abgelehnt wurde. War dies der Fall, muss dies natürlich begründet werden. War es eine chronische Vorerkrankung oder beispielsweise eine kontinuierliche Parodontosebehandlung, stehen die Chancen schlecht, dass in diesem Fall ein Vertrag mit einer anderen Gesellschaft zum Tragen kommt. Der Versicherungsschutz kann aber durch eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen sichergestellt werden.

Was müssen Antragsteller bei einer Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen beachten?

Zunächst einmal gilt es zu klären, ob der Vertrag eine Wartezeit vorsieht. Ist dies der Fall, übernimmt die Versicherung die Kosten erst für Behandlungen, deren Beginn nach Ablauf der Wartezeit liegt.
Wurden bereits Zahnbehandlungen angeraten oder in der Patientenakte als notwendig dokumentiert, kommt der Versicherer nicht für die Kosten auf. Gleiches gilt für laufende Behandlungsmaßnahmen. Dies gilt allerdings auch für Zahnzusatzversicherungen mit Gesundheitsfragen. Hat der Zahnarzt unter vier Augen angedeutet, dass eine Behandlung notwendig sei, dies aber noch nirgends vermerkt, besteht allerdings eine Leistungspflicht für den Versicherer.

Bei Vertragsabschluss bereits fehlende Zähne können nicht mehr nachträglich auf Kosten der Versicherung ersetzt werden, da der „Versicherungsfall“ bereits vor Policierung eingetreten ist. In den meisten Fällen akzeptieren die Versicherungen bis zu drei fehlende Zähne, schließen diese aber vom Ersatz aus. Fehlen mehr Zähne, kann es zu einer Ablehnung des Vertrages kommen, weil sich hier massiver Behandlungsbedarf durch Verschiebungen im Kiefer abzeichnet.

Ein weiterer Punkt bei der Auswahl des richtigen Tarifes sind die mögliche Summenbegrenzung und Zahnstaffel. In den ersten Jahren begrenzen die Versicherungsgesellschaften die Leistungen für Zahnersatz. Diese Maximierung erstreckt sich über die ersten Versicherungsjahre und erhöht sich jedes Jahr um einen festen Betrag. Die Höhe der Maximierung und die Dauer unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer.

Fast alle Versicherer verlangen bei höherpreisigen Behandlungsmaßnahmen vor Beginn einen Heil- und Kostenplan. Liegt dieser nicht vor, reduziert sich die Leistung der Versicherung in der Regel um 50 Prozent.

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