Zahnzusatzversicherung ohne Summenbegrenzung

Unter der Summenbegrenzung verstehen die Krankenversicherer die Begrenzung der zu erbringenden Leistung. Diese Begrenzung greift nicht nur für die Höhe der Zahlung, sondern erstreckt sich auch über mehrere Jahre. Die Begrenzung für die ersten Jahre steigt stufenweise an, ist gestaffelt. Daher spricht man in diesem Fall auch von der Zahnstaffel oder Leistungsstaffel.

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Zahnzusatzversicherung ohne Summenbegrenzung eine Ausnahme

Zahnzusatzversicherung ohne Summenbegrenzung

Die Summenbegrenzung greift in zwei Fällen. Zum einen sind kieferorthopädische Maßnahmen in der Erstattung limitiert, zum anderen Zahnersatz. Bei der Kieferorthopädie hängt es vom jeweiligen Versicherer ab, ob die Erstattung prozentual auf die Gesamtkosten beschränkt ist, oder die Gesellschaft einen fixen Betrag als Obergrenze festgelegt hat.Beim Zahnersatz verhält es sich ein wenig anders.

Ein Beispiel für eine Summenbegrenzung könnte folgendermaßen aussehen:

  • Erstattung im ersten Jahr bis zu 800
  • Erstattung in den ersten beiden Jahre bis zu 1.600
  • Erstattung in den ersten vier Jahren bis zu 3.200
  • Ab dem fünften Jahr ohne Summenbegrenzung

Es ist natürlich um so interessanter, je kürzer der Zeitraum der Begrenzung und je höher die Maximierung ausfällt.

Erhält ein Versicherter beispielsweise im ersten Jahr für 600 Zahnersatz, kann er im zweiten Jahr bis zu 1.000 Erstattung für weiteren Zahnersatz geltend machen. Fällt in den ersten drei Jahren keinerlei Erstattung an, ersetzt die Gesellschaft im vierten Jahr bis zu 3.200 . Die Höhe der Limitierungen variiert ebenso wie die zeitliche Dauer von Gesellschaft zu Gesellschaft. Aktuell gibt es nur einen Versicherer am Markt, der eine Zahnzusatzversicherung ohne Summenbegrenzung anbietet. Dieser Tarif empfiehlt sich, wenn der Versicherungsnehmer vor Vertragsabschluss schon weiß, dass in naher Zukunft Zahnersatz notwendig wird. Es besteht jedoch kein Leistungsanspruch, wenn bereits durch einen Zahnarzt die Notwendigkeit für diese Leistungen dokumentiert wurde.

Warum gibt es eine Summenbegrenzung beim Zahnersatz?

Zahnstaffel und Summenbegrenzung bieten den Versicherern eine gewisse Sicherheit. Zahnzusatzversicherungen haben in der Regel eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Die Beiträge fallen durchaus moderat aus. Gäbe es keine Summenbegrenzung, liefen die Versicherer Gefahr, dass sich ein Neukunde in den ersten 24 Monaten für einen fünfstelligen Betrag das Gebiss sanieren lässt und danach wieder kündigt. Dieses Vorgehen seitens des Versicherungsnehmers wäre nachvollziehbar, für die privaten Krankenversicherungen aber ruinös.

Die Summenbegrenzung in der Übersicht

  • Die Zahnstaffeln sind über mehrere Jahre, in der Regel zwischen drei und fünf Jahren angelegt.
  • Die Summenbegrenzung erhöht sich während der Staffelung jedes Jahr um den vorher festgelegten Betrag.
  • Die vertraglich festgelegte Wartezeit ist völlig unabhängig von Zahnstaffel oder Summenbegrenzung.
  • Die Begrenzung sollte nicht für Leistungen bei Zahnbehandlungen greifen, sondern nur für Zahnersatzleistungen Gültigkeit besitzen.
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