Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit

Die meisten Krankenversicherungen bieten Tarife mit einer Wartezeit an. Diese Wartezeit gilt ab dem Tag der Antragstellung und beträgt für Zahnbehandlungen drei bis sechs Monate, bei Zahnersatz je nach Gesellschaft sechs oder acht Monate. Fallen während der Wartezeit Behandlungen und damit Kosten an, besteht für den Versicherer keine Leistungspflicht. Bei uns finden Sie eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit.

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Wartezeit als Mittel der Kostenkontrolle

Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit

Der Grund für die Wartezeiten ist recht offensichtlich. Die Versicherer möchten sich davor schützen, dass nach der ersten Beitragszahlung eine teure Behandlungsmaßnahme durchgeführt wird und sich bis zum Ende Zahnstaffel mehr Kosten aufbauen, als Beitragseinnahmen durch die versicherte Person gegenüberstehen. Die Wartezeit dient also dazu, den Leistungsanspruch der Versicherten in Relation zu den gezahlten Beiträgen zu setzen. Andernfalls wäre das Prinzip einer Versicherung, Rücklagenbildung aus den Beiträgen für den nicht vorhersehbaren Eintritt des Versicherungsfalls, nicht mehr tragfähig. Dieses Problem könnte nur durch absurd hohe Beiträge gelöst werden, ein Sachverhalt, an dem kein Versicherungsnehmer interessiert ist.

Aufseiten der Versicherungsnehmer sieht es jedoch etwas anders aus. Der Zahnarzt teilt mit, dass aufwendiger Zahnersatz notwendig ist. Da die Patienten bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht über eine entsprechende Absicherung nachgedacht haben, benötigen sie jetzt schnellstens eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeiten. Die Wartezeit von acht Monaten für einen neuen Zahn können sie kaum überbrücken, vor allem, wenn der Zahnarzt die Notwendigkeit bereits dokumentierte. Ist dies bereits geschehen, besteht auch bei Wegfall der Wartezeit kein Erstattungsanspruch, da der Versicherungsfall, das Erkennen der notwendigen Behandlung, vor Vertragsabschluss eingetreten ist.

Erfreulicherweise gibt es Anbieter, die ohne Wartezeit eine Leistung erbringen (Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit). Vorausgesetzt, der Versicherungsfall ist noch nicht bekannt. Mit Zeitpunkt der Vertragsannahme besteht ein Leistungsanspruch. Der Patient muss sich also nicht mit Regelleistungen zufriedengeben und bleibt auch nicht auf einem größeren Kostenblock sitzen. Es sind allerdings einige wenige Punkte zu beachten.

Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit – die Fakten

  • Wurde vor Abschluss der Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeiten eine Zahnbehandlung begonnen oder angeraten, und ist dies dokumentiert, entfällt die Leistungspflicht für den Versicherer.
  • Wie bei anderen Tarifen auch, gibt es auch bei diesen Zahnzusatzversicherungen Summenbegrenzungen. Das bedeutet, dass in den ersten Jahren über einen bestimmten Betrag hinaus keine Leistung erbracht wird. Die maximale Summe erhöht sich jedes Jahr, die zeitliche Begrenzung liegt je nach Versicherer zwischen drei und fünf Jahren. Die Maximierung fällt ebenfalls unterschiedlich aus.

Eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit empfiehlt sich also in dem Moment, in dem eine Behandlung wahrscheinlich wird, aber vom Arzt noch nicht schriftlich erfasst wurde. In diesem Fall kann die Notwendigkeit der Behandlung jedoch sofort nach Policierung aktenkundig werden. Der Patient kann sich sofort behandeln lassen und bei Regelleistungen eine Erstattung der Kosten von 100 Prozent in Anspruch nehmen. Legt er Wert auf höherwertigen Zahnersatz oder privatärztliche Leistungen, erstattet der Versicherer auf der Basis der tariflichen Grundlagen.

Bei der Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit gilt bezüglich der Kostenübernahme das Gleiche, wie für die Tarife mit Wartezeit. Bei teuren Behandlungen muss dem Versicherer vor Behandlungsbeginn der Heil- und Kostenplan vorgelegt werden. Versäumt der Versicherungsnehmer dies, hat er keinen Anspruch mehr auf die volle tariflich vorgesehene Kostenübernahme. Diese reduziert sich in der Regel um die Hälfte. Da die Ersatzkassen ebenfalls einen Heil- und Kostenplan wünschen, ist es also kein großes Ding, diesen auch an die Zahnzusatzversicherung zu übermitteln.

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